Designetz - Das Projekt


Designetz soll Wege aufzeigen, wie eine zukunftsweisende, sichere und effiziente Energieversorgung als Bedienungsanleitung für die Energiewende gewährleistet werden kann. Das Projekt, das im Rahmen des BMWi-Förderprogramms SINTEG durchgeführt wird, soll eine „Blaupause“ für wichtige Bausteine der Energiewende in Deutschland und darüber hinaus entwickeln. Es ist am 1.1.2017 gestartet und läuft über vier Jahre mit einem Projektkonsortium aus 46 erfahrenen Partnern aus Energiewirtschaft, Industrie, Forschung und Entwicklung. Die innogy SE ist Konsortialführer des Projekts.



Das Schaufenster Designetz


Im Schaufenster Designetz werden drei Bundesländer betrachtet: Für Nordrhein-Westfalen (NW), Rheinland-Pfalz (RP) und das Saarland (SL) soll exemplarisch gezeigt werden, wie die Versorgungsaufgabe der Zukunft wirtschaftlich sinnvoll und nachhaltig erfüllt werden kann. Der Begriff des Schaufensters betont den modellhaften Charakter des Projekts: Die Modellregionen werden in den Fokus gerückt, also „in ein Schaufenster gestellt“. Es werden Lösungen entwickelt, wie eine klimafreundliche, sichere und effiziente Energieversorgung bei hohen Anteilen schwankender Stromerzeugung aus Wind- und Sonnenenergie umgesetzt werden kann. Diese Lösungen sollen großflächig, also auf Deutschland und darüber hinaus, übertragbar sein.


Designetz stellt eine für Gesamtdeutschland und darüber hinaus repräsentative Modellregion dar: In den drei Bundesländern mit ihren über 22 Mio. Einwohnern müssen bereits heute Versorgungsaufgaben bewältigt werden, denen andere Regionen zukünftig ebenfalls begegnen werden. In Nordrhein-Westfalen bildet das Ruhrgebiet mit seiner energieintensiven Industrie und seiner dichten Besiedlung sowie dem entsprechend großen Strom- und Fernwärmebedarf ein Schwerpunkt des Projekts. Im Saarland werden die besonderen Herausforderungen einer stark industriell geprägten Region untersucht, die von einem beschleunigten Strukturwandel betroffen ist. In Rheinland-Pfalz wiederum kann die Interaktion eng zusammenliegender Regionen mit hohen Erzeugungsüberschüssen aus erneuerbaren Energien mit industriellen und urbanen Lastzentren untersucht werden. Damit können nahezu alle Einspeisezustände und Versorgungsaufgaben des Jahres 2035 für das gesamte Bundesgebiet abgebildet und zukünftig auch übertragen werden.




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