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In Designetz, dem technisch bislang umfassendsten Demonstrationsprojekt zur Integration Erneuerbarer Energien in das Versorgungssystem, vereinen 31 Verbundpartner sowie 15 assoziierte Partner der Energiewirtschaft, Industrie, Informations- und Kommunikationstechnik, Wissenschaft und Forschung ihre Kompetenzen.

Durch eine effektive und zielgerichtete Zusammenarbeit aller Partner über die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland hinweg, wird Designetz viele Einzellösungen zu einem Gesamtsystem vereinen, Musterlösungen entwickeln und somit einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende leisten.

Partner aus Wissenschaft und Forschung
Der Lehrstuhl für Elektrische Energieversorgungstechnik der Bergischen Universität Wuppertal beschäftigt sich allgemein mit der Planung und dem Betrieb elektrischer Energieversorgungsnetze. Schwerpunkt sind die drei Forschungsgebiete „Zustandsbewertung von Betriebsmitteln“, „Netzstrukturen und Netzbetrieb“ sowie „Intelligente Netze und Systeme“. Im Rahmen des Projektes Designetz ist seine Hauptaufgabe die wissenschaftliche Begleitung der relevanten Weiterentwicklungen des Verteilnetzautomatisierungssystems. Dabei erarbeitet der Lehrstuhl die theoretischen Grundlagen für die Weiterentwicklungen und unterstützt anschließend gemeinsam mit anderen beteiligten Partnern die Programmierung. Aus diesen Erkenntnissen begleitet die BUW außerdem wissenschaftlich die Entwicklung von Use-Cases und unterstützt die Konzeption von Schnittstellen zwischen Markt und Netz in Form von Use-Case Beschreibungen zur Ausgestaltung regionaler Flexibilitätsmärkte.

Das DFKI ist auf dem Gebiet innovativer Softwaretechnologien die führende Forschungseinrichtung in Deutschland. Im Designetz-Vorhaben fokussiert das DFKI die Themen „Security und Privacy“, „Daten- und Diensteplattfom“ und „KI-Verfahren für die Vorhersage, Analyse und Optimierung von Energiemassendaten“.

Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) steht weltweit für empirisch untermauerte Methoden und Prozesse für die industrielle Software- und Systementwicklung. Das IESE überträgt innovative Software-Entwicklungstechniken, Methoden und Werkzeuge in die industrielle Praxis und hilft Unternehmen, bedarfsgerechte Software-Kompetenzen aufzubauen sowie eine wettbewerbsfähige Marktposition zu erlangen. Im Fokus von Designetz steht beim Fraunhofer IESE die Nutzungskontrolle von Daten zum Schutz der Privatsphäre und zur Wahrung von Geschäftsgeheimnissen sowie die Konzeption von Smart Data Analysen für ein Flexibilitätsmanagement.

Seit über 75 Jahren gestaltet das Gas- und Wärme-Institut Essen e.V. (GWI) die Energiethemen der Zukunft mit dem Schwerpunkt der Technologien rund um die Gase der öffentlichen Gasversorgung, also Erdgas aus verschiedenen Quellen und zunehmend regenerativ erzeugte Gase. Das GWI hat innerhalb von Designetz die Aufgabe, die Schnittstellen der Demonstratoren so zu koordinieren, dass eine einheitliche Datenbasis sowohl für die wissenschaftliche Begleitforschung als auch für die Weitergabe an die anderen Instanzen von Designetz gewährleistet wird. Darüber hinaus übernimmt das GWI die Dokumentation, Analyse und Evaluation von Markt-Demonstratoren hinsichtlich des nutzbaren Flexibilitätspotentials unter besonderer Berücksichtigung der Kraft-Wärme-Kopplung.

Das Institut für Elektrische Energiesysteme der Hochschule für Technik und Wirtschaft (htw saar) beschäftigt sich in Forschung und Lehre mit den Arbeitsgebieten der Elektrischen Energieversorgung, Netzsimulationstechnik, Netzschutztechnik und Netzschutzalgorithmen, Leistungselektronik und Elektrischen Antriebstechnik. Die htw saar bringt in das Gesamtvorhaben von Designetz ihre Kompetenzen bzgl. der Methoden und Verfahren der Berechnung elektrischer Netze sowie der Netzschutztechnik und der damit einhergehenden Modelle, Methoden und Verfahren aus Sicht der Netzphysik ein.

Institut und Lehrstuhl für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft gehören zur Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der RWTH Aachen. Schwerpunkte in Forschung und Lehre des IAEW sind die mathematische Simulation, Optimierung und Bewertung des technisch-wirtschaftlichen Ausbaus und Verhaltens von Energieversorgungssystemen sowie wirtschaftliche und technische Fragestellungen im Bereich der Energiewirtschaft. Im Rahmen von Designetz wird das IAEW seinen Fokus auf die Berücksichtigung von Flexibilität aus dem Verteilnetz in einem gesamtsystemischen Kontext setzen. Dabei steht die Ermittlung von Einsatzempfehlungen dieser aus einer Markt-, Netz- und Systemsicht sowie auf die wissenschaftliche Begleitung der realen Anwendung im Vordergrund.

Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) ist eine gemeinnützige GmbH und eine der führenden Einrichtungen auf dem Gebiet der anwendungsorientierten Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung. Das IÖW übernimmt die methodische Durchführung und Auswertung verschiedener Beteiligungsformate für die Bewertung der Flexibilitäts- und Beteiligungsoptionen und ist als wissenschaftlicher Partner für die Leitung des Arbeitspakets „Nutzergestützte Bewertung von Flexibilitäts- und Beteiligungsoptionen“ verantwortlich.

OFFIS als Informatik-Institut organisiert sich in drei Forschungs- und Entwicklungsbereiche: Energie, Gesundheit und Verkehr. Rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erforschen und erproben in Informatikprojekten innovative IT-Lösungen für die jeweiligen Anwendungsbereiche zusammen mit Industrie- und Forschungspartnern. Eine der Hauptaufgaben von OFFIS e.V. in Designetz ist die methodische Unterstützung der Projektpartner bei der einheitlichen Beschreibung der Energiewendelösungen durch die Nutzung der Use Case Methodik und des Smart Grid Architecture Models. Dies bietet die Grundlage zur Planung und zum technischen Controlling der Umsetzung der Digitalisierung in einem Dashboard in Designetz. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die Konzeption und Entwicklung einer Simulations- und Visualisierungsumgebung für das Designetz-System-Cockpit, um das Zusammenspiel von Netzbetrieb und Flexibilitätsbereitstellung veranschaulichen zu können.

StoREgio bringt wertschöpfungskettenübergreifend Unternehmen und akademische Partner zusammen, um Systemlösungen zur Bereitstellung von Flexibilität, insbesondere durch Energiespeichersysteme, in zukünftigen Energiesystemen zu entwickeln und anzuwenden. Neben technischen Fragen liegt ein Schwerpunkt auf der Betrachtung der Wirtschaftlichkeit der Anwendung. Auf Basis erwarteter Veränderungen im Marktdesign und Nutzerverhalten werden neue Geschäftsmodelle im Energiebereich mit den Partnern entwickelt und getestet. Im Rahmen des Projektes Designetz bringt StoREgio einerseits Erfahrungen in der Beurteilung und dem Management von Flexibilitätsoptionen aus eigenen Projekten und Aktivitäten ein und unterstützt andererseits die Koordination der verschiedenen Aktivitäten für Demonstratoren in Rheinland-Pfalz.

Die Forschungsschwerpunkte des Instituts für Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft (ie³) der Technischen Universität Dortmund liegen in systemtechnischen Betrachtungen für eine zukunftsfähige Energieversorgung. Dazu gehören u.a. die Planung und Betriebsführung von Netzen, die Integration dezentraler Netznutzer, neue Netztechnologien sowie neue Methoden und Tools zur Simulation und Planung von intelligenten Stromnetzen. Dies geschieht unter Berücksichtigung der Integration von Erneuerbaren Energien und Flexibilitäten. Das ie³ trägt innerhalb von Designetz dazu bei, aus den einzelnen Demonstratorlösungen eine für das zukünftige Gesamtstromsystem optimale Gesamtlösung zu schaffen. Die Hauptaufgabe wird es sein, wesentliche Komponenten für das System-Cockpit zu entwickeln und zu betreiben, um einen echtzeitnahen Betrieb von Markt und Netz unter den Rahmenbedingungen von 2035 umzusetzen.

Die Transferstelle Bingen konzipiert und begleitet Forschungs- und Umsetzungsprojekte zu Energie- und Werkstoffthemen. Seit 1989 untersucht die TSB den Einsatz von rationellen und regenerativen Energiesystemen und die Integration in die Systemwelt. Sie wird im Projekt Designetz vor allem ihre Expertise in der Vermarktung von Flexibilitäten einbringen. Die TSB wird die Optimierung in der Bündelung von Technologien, die Bewertung von Geschäftsmodellen und Flexibilitätsprofilen und die Entwicklung innovativer Verknüpfung übernehmen.

Der Lehrstuhl für Automatisierungs- und Energiesysteme entwickelt Methoden, um verlässliche Automatisierungs- und Energiesysteme bereitzustellen. Das Center for IT-Security, Privacy und Accountability ist ein Kompetenzzentrum für IT-Sicherheit und vereint langjährige Forschung im Bereich System- und Netzwerksicherheit sowie datenschutzgerechte Technikgestaltung. Die Wissenschaftler werden sich im Projekt Designetz beispielsweise mit Anforderungsanalysen, Definitionen von Szenarien, Vorhersagen und modellbasierten Diagnosen sowie Security- und Privacythemen einbringen.

Partner der Energiewirtschaft
Als modernes Energie- und Dienstleistungsunternehmen mit rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern steht die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) für die optimale Kombination von zukunftsweisenden Dienstleistungen mit dem Wissen eines erfahrenen Kommunalversorgers. Hauptaufgabe der DEW21 im Projekt Designetz wird die Integration von Power-to-Heat-Technik in die Dortmunder Wärmeversorgung sein. Ziel ist die netzdienliche Abschwächung von stromseitigen Einspeisespitzen und gleichzeitiger CO2-Vermeidung bei der Wärmeerzeugung.

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH wurde 2012 als Einrichtung des Landes gegründet. Mit ihrer unabhängigen und anbieterneutralen Information unterstützt sie insbesondere Kommunen und öffentliche Einrichtungen sowie Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Aktivitäten zur Energiewende in Rheinland-Pfalz. Im Rahmen von Designetz übernimmt die Energieagentur insbesondere Aufgaben zur Untersuchung von nutzerseitigen Hemmnissen und Anreizen bei der Umsetzung von Flexibilitäten in einem intelligenten Energiesystem sowie zur Herleitung von Handlungsempfehlungen zur Einbindung von Nutzerbelangen, u.a. in der Geschäftsmodellentwicklung.

Die EWR Netz GmbH ist die Netzgesellschaft in der EWR-Gruppe. Sie baut und betreibt Energie-, Wasser- sowie Telekommunikationsnetze in den Regionen Rheinhessen (Rheinland-Pfalz) und Ried (Hessen). Etwa 280 Mitarbeiter sind täglich im Einsatz, um rund 230.000 Stromkunden, 24.000 Gaskunden, 15.000 Wasser- und 6.000 Internetkunden zu beliefern. Das Netzgebiet erstreckt sich über eine Fläche von 1.252 km² mit ländlicher und städtischer Infrastruktur. Es werden 120 Gemeinden versorgt. Die EWR Netz GmbH ist Konsortialpartner im Verbundprojekt Designetz. Mit dem Demonstrator „Energiestudio Rheinhessen – Galerie Netz“ wird die EWR Netz GmbH Lösungen für eine Optimierung des Netzbetriebs und Netzbaus sowie innovativer Netzplanung demonstrieren.

Das Ingenieurbüro Buss (IBB) hat sich in den letzten 20 Jahren auf das Engineering von Kraftwerkselektrotechnik und die Energieübertragung sowie -verteilung spezialisiert. Weiter werden beim IBB spezielle anwenderorientierte Software-Lösungen für die Energietechnik entwickelt. Im Projekt Designetz stellt das IBB unter anderem Informationen und Daten für andere Arbeitspakete zur Verfügung. Damit beteiligt sich IBB an der allgemeinen Übergabe von Daten sowie an der Übergabe von Daten an das Gesamtprojekt. Im Projekt entwickelt IBB einen Energiemanager, der es ermöglichen soll, eine bilanziell energie-teilautonome und vollständig aus Erneuerbaren Energien versorgte Farm am Beispiel zweier Höfe zu realisieren.

Die innogy SE als führendes deutsches Energieunternehmen beschäftigt mehr als 40.000 Mitarbeiter und ist in 16 europäischen Ländern aktiv. Mit ihren drei Geschäftsfeldern Netz & Infrastruktur, Vertrieb und Erneuerbare Energien adressiert innogy die Anforderungen einer modernen dekarbonisierten, dezentralen und digitalen Energiewelt. Im Zentrum der Aktivitäten von innogy stehen ihre 23 Millionen Kunden. Diesen sollen innovative und nachhaltige Produkte und Dienstleistungen angeboten werden, mit denen sie Energie effizienter nutzen und ihre Lebensqualität steigern können. Im Projekt Designetz übernimmt die innogy SE die Rolle des Konsortialführers und ist damit Koordinator und Schnittstelle zugleich. Im Vordergrund der Projektarbeit steht dabei immer das Ziel, bereits bestehende und noch zu entwickelnde Einzellösungen gemeinsam mit allen Beteiligten zu einem ganzheitlichen Konzept weiterzuentwickeln.

Die Mainzer Stadtwerke AG (MSW) erbringen Dienstleistungen für nahezu alle Lebensbereiche. Kernkompetenzen sind die Energieerzeugung und der Betrieb von Strom-, Gas-, Wärme- und Wassernetzen. MSW betreibt verschiedene Anlagen zur dynamischen Bereitstellung von Flexibilität im Stromnetz und vereint hierbei konventionelle Anlagen und innovative Ansätze wie beispielsweise Power-to-Gas und Power-to-Heat. Die Nutzung vorhandener und neuer Flexibilitäten im urbanen Raum, insbesondere durch die Verknüpfung der Energie- und Infrastruktursysteme, ist für eine erneuerbare Energieversorgung entscheidend. Der Einsatz je einer Power-to-Gas- und einer Power-to-Heat-Anlage demonstriert im Rahmen von Designetz zukünftige Möglichkeiten der Sektorenkopplung im kommunalen Umfeld.

Als moderner Energiedienstleister bieten die Pfalzwerke zusammen mit ihren Beteiligungen und den über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Unternehmensgruppe umfassende Leistungen rund um Strom, Wärme, Erdgas, Erneuerbare Energien und Informations- und Telekommunikation. Im Verlauf des Projekts Designetz wird eine Analyse von Rahmenbedingungen auf der Demonstrationsfarm sowie eine Analyse des lokalen Netzes vorgenommen. Im Fokus der Pfalzwerke stehen zeitvariable Tarife zur Verschiebung von Lasten in der Landwirtschaft sowie der Einsatz der BDEW Ampelfunktion im Netz. Abschließend wird ein Fazit in Hinblick auf das Ziel der Netzflexibilisierung des Schaufensters gezogen.

Die SAG-Gruppe ist der führende Partner für die energietechnische Infrastruktur von Versorgungs- und Industrieunternehmen und bietet herstellerunabhängige Services und Systeme für die Energieerzeugung, sowie die Übertragung und Verteilung in Strom-, Gas- und Wassernetzen. Im Projekt Designetz vertritt SAG die Rolle eines Systemlieferanten für das dezentrale Netzautomatisierungssystem iNES® Intelligentes Verteilnetz-Management.

Die Stadtwerke Saarlouis sind seit 1989 eine GmbH und beschäftigen rund 90 Mitarbeiter. Sie versorgen die aus 8 Stadtteilen bestehende Kreisstadt Saarlouis mit ihren rund 38.000 Einwohnern mit Strom, Erdgas, Trinkwasser, Wärme und Telekommunikationslösungen. Im Projekt Designetz stellen die Stadtwerke Saarlouis die Infrastruktur eines repräsentativen städtischen Netzes, sowie ihr Know-How in der Netzbetriebsführung und Energieinnovationsforschung zur Verfügung. In realen Testgebieten entwickeln und erproben sie kosteneffiziente und ressourcenschonende Regelmaßnahmen, die die Versorgungssicherheit bei den steigenden Anforderungen der Energiewende gewährleisten können. Die Erfahrungen und Ergebnisse aus Vorgängerprojekten der Stadtwerke Saarlouis fließen in das Projekt Designetz ein, werden weiterentwickelt, und im Rahmen der Kaskade konsequent auf die vorgelagerten Netze übertragen.

Die Stadtwerke Trier sind ein Querverbundunternehmen mit langjähriger Erfahrung im Netzbau und Betrieb (Strom, Gas, Wasser, Wärme, Breitband), der Optimierung technischer Anlagen, vielfältigen Aktivitäten im Umfeld Erneuerbare Energien und Kraft-Wärme-Kopplung, Erfahrungen und Projekten mit virtuellen Kraftwerken, Regelleistungsvermarktung und Energiemanagement. Im Projekt Designetz beschäftigt sich die SWT AöR mit der Entwicklung und dem Aufbau eines eigenständigen Demonstrators zur vollständigen Flexibilisierung vorhandener dezentraler Biogasanlagen und somit zur Bereitstellung positiver und negativer Regelenergie.

Die STEAG GmbH ist bereits seit fast 80 Jahren in der Energieerzeugung tätig. Als international tätiges Unternehmen bietet STEAG integrierte Lösungen im Bereich der Strom- und Wärmeerzeugung sowie technische Dienstleistungen an. Zu den Kernkompetenzen des Unternehmens gehören Projektentwicklung, Planung und Projektrealisierung, Betrieb und Optimierung sowohl von Großkraftwerken als auch von dezentralen Anlagen sowie der Handel und die Energievermarktung. Im Gesamtvorhaben von Designetz wirkt die STEAG u.a. durch den Aufbau und Betrieb von zwei eigenen Großdemonstratoren (E-Kessel und Fernwärmespeicher), bei Fragestellungen rund um Hoch-/Mittelspannung und Kommunikationsinfrastruktur sowie bei der Konzepterstellung und Umsetzung des operativen Zusammenschaltens der einzelnen Demonstratoren mit.

Die Technischen Werke Ludwigshafen AG (TWL) versorgen als kommunales Unternehmen Privathaushalte, Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft seit über 100 Jahren sicher mit Strom, Erdgas, Wärme, Kälte und Trinkwasser. Als lokaler Energieversorger bringt sich die TWL in die Erprobung einer dynamischen Netzstabilisierung im Fernheizkraftwerk ein, wobei die Anlagenkombination aus einem Batteriespeicher und einer Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage als Regelenergieeinheit im Verteilnetzbereich erprobt wird.

VOLTARIS ist der Experte für den sicheren Smart Meter Rollout, die Gateway-Administration und den Messstellenbetrieb und betreut mehr als eine Million Strom-, Gas-, Wasser- und Wärmezähler. VOLTARIS vertritt bei Designetz die Gruppe kleiner bis mittelgroßer Stadtwerke, Energieversorger und Netzbetreiber hinsichtlich der Einführung intelligenter Messsysteme, bringt deren spezifische Anforderungen in Fragestellungen mit ein und wird die Projektergebnisse in die genannten Gruppen zurückspiegeln.

Partner der IKT Branche
IS Predict ist spezialisiert auf vorausschauende Datenanalysen (Predictive Analytics & Control) in komplexen Daten. Die selbstlernende PREDICTIVE INTELLIGENCE liefert hochverlässliche Stromerzeugungs- und Verbrauchsprognosen und ermöglicht eine frühzeitige Anomalieerkennung im Netz. Das übergeordnete Ziel ist die Entwicklung einer integrierten Daten- und Diensteplattform, die einheitlich, offen und sicher ist und gleichzeitig ein effizientes, datenschutzkonformes Datenmanagement und die Integration der Demonstratoren ermöglicht.

Die Hauptgeschäftsfelder der Rohde & Schwarz Cybersecurity GmbH (RSCS) sind die Konzeption, Entwicklung und Beratung zu Sicherheitslösungen für IT-Infrastrukturen im Bereich der Tele- und Datenkommunikation mit dem Ziel, aktuellste High-End Sicherheitstechnologie zur Verfügung zu stellen. Im Fokus im Rahmen von Designetz steht eine integrierte Daten- und Diensteplattform, welche zwischen den verschiedenen Marktteilnehmern und Rollen unterscheidet und beispielsweise administrativen Rollen den Zugriff auf sensitive Daten ermöglicht.

Die Scheer GmbH unterstützt als Consulting- und Software- Unternehmen bei der Entwicklung neuer Businessmodelle, bei der Optimierung und Implementierung effizienter Geschäftsprozesse sowie beim verlässlichen Betrieb der IT und begleitet Unternehmen branchenbezogen bei der digitalen Transformation. Als Mitglied im Scheer Group Innovationsnetzwerk bietet der gesamte Unternehmensverbund Kunden ein Netzwerk von innovativen und technologieorientierten Unternehmen mit zukunftsweisenden Produkten und Dienstleistungen von hoher Qualität und Business-Effizienz. Hauptaufgabe der Scheer GmbH bei Designetz ist die Entwicklung einer integrierten einheitlichen, offenen und sicheren Daten- und Diensteplattform sowie eines effizienten, datenschutzkonformen Datenmanagements, das die Integration der Demonstratoren ermöglicht und als „Bindeglied“ für das Gelingen der Energiewende fungiert.

Partner der Industrie
Die Hager Electro GmbH & Co KG ist ein führender und innovativer Anbieter von Lösungen und Dienstleistungen für elektrotechnische Installationen in Wohn- und Gewerbeimmobilien. Im Rahmen von Designetz agiert Hager als Hersteller von elektrotechnischen, messtechnischen und kommunikationstechnischen Komponenten und beteiligt sich an der Erarbeitung von grundsätzlichen Erkenntnissen für einen intelligenten Netzbetrieb und der dafür notwendigen Infrastruktur. Die Lösungen werden nicht nur im Demonstrator installiert, sondern auch durchgängig beobachtet und deren Nutzen ausgewertet.

Deere & Company ist ein weltweit führender Hersteller von Maschinen für die Land-, Forst- und Bauwirtschaft sowie von Maschinen für Rasen- und Grundstückspflege mit Hauptsitz in den USA. Des Weiteren gehören Motoren- und Antriebstechnik, Finanzdienstleistungen sowie Management- und Systemlösungen zum Kerngeschäft des Unternehmens. Im Rahmen von Designetz beschäftigt sich die John Deere GmbH & Co. KG primär mit Fahrzeugkonzepten elektrischer Landmaschinen, die als Teil einer vollständig aus Erneuerbaren Energien versorgten Farm in das Energiemanagement integriert werden sollen.

Die Schabmüller GmbH entwickelt, konstruiert und fertigt modernste elektrische Maschinen und erprobt Antriebssysteme für den industriellen Einsatz. Die Produkte sind stets kundenspezifische Lösungen für Anwendungsbereiche mit besonderen Anforderungen. Innerhalb der SESAM-Farm wird ein elektrischer Verbraucher benötigt, der sowohl einen hohen Energieverbrauch als auch einen hohen Stromverbrauch hat. Dieser Verbraucher wird von der Schabmüller GmbH als elektrische Maschine für eine mobile Arbeitsmaschine mit 1MW Leistung entwickelt.

Partner aus Wissenschaft und Forschung
Die ICM GmbH initiiert und betreut Projekte zur CO2-Minderung in der InnovationCity Ruhr/ Modellstadt Bottrop und bietet darüber hinaus umfassende Beratungsleistungen, Konzepte und Projektumsetzung im Kontext ,klimagerechter Stadtumbau‘ an. Das Projekt Designetz kann von ihrer mehrjährigen Erfahrung im klimagerechten Stadtumbau, der erfolgreichen Aktivierung und Beteiligung von Bürgern, der Projektinitiierung und -umsetzung in den Handlungsfeldern Energie, Wohnen, Mobilität, Arbeiten und Stadt profitieren.

Das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH beschäftigt sich mit der Analyse und Begleitung von Transformationsprozessen und hat seinen Schwerpunkt im Bereich der Energiesystemtransformation und urbanen Transformation. Im Projekt Designetz bringt es sich über seine Kompetenzen in den Bereichen Energiesystemanalyse, Gestaltungsmöglichkeiten komplexer Transformationsprozesse, multikriterieller Analyse von Strategieelementen sowie sozioökonomischer Auswirkungen der Systemtransformation ein.

Partner der Industrie
Evonik ist ein weltweit führendes Unternehmen der Spezialchemie. Der Bereich Technology & Infrastructure bündelt sämtliche Technologie- und Infrastrukturdienstleistungen in einer Einheit. Im Projekt Designetz unterstützt Evonik mit der Erfahrung die strategische Ausrichtung von Chemiestandorten als Energieplattform unter Verknüpfung zahlreicher konventioneller und innovativer Aspekte.

Die Solibra System Montage GmbH ist spezialisiert auf die Entwicklung, Planung sowie den Bau und Betrieb von intelligenten Netz- und Energiespeicherlösungen auf Basis von Vanadium-Redox-Flow-Systemen im MW-Maßstab. Seit 2013 entwickelt, konstruiert und implementiert ein Team von Ingenieuren , Elektroniker und Monteuren Hochleistung-Batteriesysteme für Netze im internationalen Umfeld. Als Initiator einen Demonstrator und als assoziierter Partner/Nachunternehmer ist die Solibra in der Energiewabe Rhein-Hunsrück tätig.

Die Stadtwerke Speyer GmbH (SWS) zählen zu den regionalen leistungsstarken Energieversorgungsunternehmen und zeichnen sich besonders durch den Ausbau regenerativer Energien und die Entwicklung neuer Dienstleistungen aus. Unter Einbezug eigener interessierter Kunden bieten die SWS die Durchführung von Untersuchungen im Rahmen von Designetz an, deren Ergebnisse für Geschäftsmodellentwicklungen relevant sein können.

Das Familienunternehmen TRIMET Aluminium SE fertigt und vertreibt moderne Leichtmetallprodukte aus Aluminium. TRIMET plant die Realisierung einer flexibel steuerbaren Produktionsanlage zur Herstellung von Primär-Aluminium, wobei die Anlage ein bewirtschaftbares Flexibilitätspotenzial und eine Energieverschiebekapazität zur Verfügung stellt. Im Fokus der Zusammenarbeit mit Designetz steht die Entwicklung einer Nutzungsstrategie für den optimalen Einsatz dieser Flexibilität.

Partner der Energiewirtschaft
Die Amprion GmbH ist ein führender Übertragungsnetzbetreiber in Europa und betreibt mit 11.000 Kilometern das längste Höchstspannungsnetz in Deutschland. Amprion bietet Industriekunden und Netzpartnern höchste Versorgungssicherheit und ist darüber hinaus für die Koordination des Verbundbetriebs in Deutschland sowie im nördlichen Teil des europäischen Höchstspannungsnetzes verantwortlich. Auf Basis der Erfahrungen eines Übertragungsnetzbetreibers und der damit einhergehenden Gesamtsystembetrachtungen erfüllt die Amprion GmbH im Projekt Designetz eine Beratungsfunktion im Hinblick auf das methodische Vorgehen, die Abstimmung mit Demonstratoren, die Szenariendefinition und die Festlegung der Kommunikationspfade.

E.ON SE als Anbieter von Flexibilität durch beispielsweise steuerbare Lasten und dynamisch regelbare Erzeuger und Speicher, wird im Rahmen von Designetz unter anderem bei der Findung von standardisierbaren Ideen mitwirken, wie der Systemverantwortliche seinen Flexibilitätsbedarf ausschreiben kann. E.ON bringt als assoziierter Partner seine Erfahrung mit dezentraler erneuerbarer Stromerzeugung und der Vermarktung von Flexibilität über ein eigenentwickeltes virtuelles Kraftwerk mit ein.

Die ELE Verteilnetz GmbH ist Strom- und Gasverteilnetzbetreiber für die Städte Bottrop, Gelsenkirchen und Gladbeck und bringt durch vorhandenes Fachpersonal ihr Know-How in die Projektierung sowie den Aufbau des Demonstrators "Energiewabe InnovationCity" ein und ist somit ebenfalls in der Lage, dessen Betrieb zu überwachen. Als technischer Ansprechpartner begleitet sie die Akquise und Kommunikation in Richtung Anlagenbetreiber und wird letztendlich bei der Ergebniszusammenfassung und der Ableitung resultierender Handlungsempfehlungen unterstützend tätig.

Die EnergieAgentur.NRW arbeitet im Auftrag der NRW-Landesregierung als operative Plattform mit breiter Kompetenz im Energiebereich von der Energieforschung über die technische Entwicklung bis zur Markteinführung. Sie engagiert sich im Rahmen von Designetz in der nutzergestützten Bewertung von Flexibilitäts- und Beteiligungsoptionen. Ziel ist es, durch die Ableitung von Handlungsempfehlungen zum Abbau von Hemmnissen und zur Verbreitung von Ergebnissen beizutragen.

Die EWR AG ist die Muttergesellschaft in der EWR Gruppe und ein regionaler Energiedienstleister für Strom-, Gas-, Wasser-, Telekommunikations- und Non-Commodity-Produkte. Die EWR AG ist assoziierter Partner im Verbundprojekt Designetz. Im Demonstrator „Energiestudio Rheinhessen – Galerie Markt“ erforscht die EWR AG Innovationen und Potenziale in den Bereichen hybrider Versorgungskonzepte im Zusammenspiel mit virtuellen Kraftwerken und deren Anbindung an Smart House-Konzepte sowie dezentralen Energieerzeugungs- und -speichersystemen.

Im Rhein-Hunsrück-Kreis wird aktuell bereits bilanziell 275% des Gesamtstrombedarfs dezentral und erneuerbar erzeugt, was für einen deutschen Binnenlandkreis einzigartig ist. Die Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück-Kreis kann auf eine langjährig etablierte Netzwerkarbeit in den Bereichen Energieeffizienz und Erneuerbare Energien auf Landkreisebene sowie das Mitwirken in nationalen und internationalen Netzwerken zurückblicken. Somit ist sie optimaler Partner bei der lokalen Unterstützung und der Akquise innerhalb der Bevölkerung für die unterschiedlichen Flexibilitätsbestandteile der Energiewabe Rhein-Hunsrück.

Unter dem Namen Rhein Ruhr Power e.V. haben sich führende Unternehmen und FuE-Einrichtungen im Bereich Kraftwerkstechnik zusammengeschlossen, um mit der Entwicklung des „Kraftwerks der Zukunft“ einen wichtigen Baustein für die Realisierung eines nachhaltigen und intelligenten Energieversorgungssystems zu leisten. Im Projekt Designetz nimmt der Rhein Ruhr Power e.V. eine beratende Funktion zu Fragen des Einsatzes von disponiblen Erzeugungsanlagen mit dem Schwerpunkt auf Kraftwerke und Blockheizkraftwerke sowie zur Fernwärmeversorgung ein.

Die VSE Aktiengesellschaft ist gemeinsam mit ihren Partnern und Beteiligungsgesellschaften in den Bereichen Strom, Gas und Wasser, Telekommunikation, Energiedienstleistungen und technische Services sowie Energiedaten- und Zähler-Dienstleistungen im süd-westdeutschen Raum tätig. Die VSE-Gruppe hat als Energieversorgungsunternehmen und Energiedienstleister die Motivation, den Herausforderungen der Energiewende insbesondere beim Betrieb der saarländischen Stromnetze zu begegnen und damit als Infrastrukturbetreiber die Energiewende in der Region möglich zu machen. Dazu sollen zukunftsfähige Lösungen zum Betrieb von Mittel- und Niederspannungsnetzen bei einer hohen und stetig ansteigenden Durchdringung mit Erneuerbaren Energien demonstriert und erprobt, aber auch weiterentwickelt werden. VSE AG sowie das mit VSE verbundene Unternehmen energis-Netzgesellschaft mbH verantworten die Realisierung des Demonstrators 15 „EMIL - Energienetze mit innovativen Lösungen“ im Saarland für ein Mittel-/Niederspannungsleitsystem sowie den Einsatz innovativer Netztechnologien.

Westnetz verfügt über Know-how aus mehr als 100 Jahren dezentraler Energieversorgung und versteht sich als Gestalter der Energiewende in Deutschland mit zukunftsorientiertem Aus- und Umbau der Netze für die intelligente technische Infrastruktur von morgen mit effizienten und kundenorientierten Prozessen. Westnetz will im Rahmen des Teilvorhabens von Designetz die bestehende Netz-Infrastruktur mit intelligenten Komponenten an ausgewählten Standorten zu einer Energie- und Daten-Drehscheibe weiterentwickeln. Darüber hinaus ist Westnetz an zahlreichen Demonstratoren beteiligt.







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